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Wettervorhersage

Ausgegeben am Donnerstag, 11.03.2010 00:34

In der Nacht zum Donnerstag fängt es an den Alpen leicht an zu schneien. Bis zum Morgen breiten sich die meist leichten Schneefälle etwas nordwärts aus. Im übrigen Deutschland ist es vielfach gering bewölkt oder klar, in der Mitte teils wolkig, im Norden gebietsweise neblig oder hochnebelartig bewölkt aber meist trocken. Es wird erneut frostig mit Tiefstwerten zwischen 0 und -7 Grad, bei längerem Aufklaren im Mittelgebirgsraum und im Osten örtlich um -10 Grad. Der lebhafte und böige, teils stürmische Nordostwind in der Südhälfte wird allmählich schwächer. Am Donnerstag überwiegt etwa südlich von Main und Mosel dichte Bewölkung und in großen Teilen Bayerns und Baden-Württembergs kommt es zeitweise zu meist leichten Schneefällen. In der Mitte und im Osten ist es vielerorts heiter bis wolkig, während weiter nördlich zum Teil hochnebelartige Bewölkung lokal etwas Nieselregen oder Schneegriesel bringt. Die Höchstwerte liegen zwischen 1 und 6 Grad, südlich der Donau um oder etwas unter dem Gefrierpunkt. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Norden um Nordwest, sonst aus nördlicher bis nordöstlicher Richtung. In der Nacht zum Freitag ziehen sich die leichten Schneefälle im Süden auf die Gebiete südlich der Donau zurück. Gleichzeitig dehnt sich von Norden her starke Bewölkung bis zum Mittelgebirgsraum aus, wobei es gelegentlich etwas schneien, im Nordwesten auch nieseln kann. Bei Tiefstwerten um 0 Grad in der Norddeutschen Tiefebene und bis zu -7 Grad im Süden und Südosten muss streckenweise mit glatten Straßen und Wegen gerechnet werden.

Am Freitag fällt im Norden und in der Mitte zeitweise etwas Schnee oder Schneeregen, in tieferen Lagen zum Teil Regen oder Nieselregen. Dabei ist vor allem in den Morgenstunden lokal auch etwas gefrierender Regen mit Glatteis nicht ausgeschlossen. Im Süden ziehen die anfänglich noch dichten Wolken Richtung Alpen ab, und es setzt sich zeitweise die Sonne durch. Nur anfangs fallen noch ein paar Schneeflocken. Mit maximal 1 bis 6 Grad, im Bergland um oder etwas unter 0 Grad, bleibt es ziemlich frisch. Der Wind weht im Süden schwach, sonst mäßig, an der Küste auch frisch und dreht auf westliche Richtungen. In der Nacht zum Samstag kommt es bei wechselnder bis starker Bewölkung zu schauerartigen Schneefällen bis in tiefe Lagen. In den Mittelgebirgen kann es zum Teil auch länger andauernd schneien. Die Temperatur geht auf +1 bis -3, im Süden örtlich auf Werte um -5 Grad zurück.

Am Samstag ist es wechselhaft mit Schauern, die in tieferen Lagen teils als Schneeregen und oberhalb von 400 Metern durchweg als Schnee fallen. An den Nordseiten der Mittelgebirge schneit es zeitweise, in Staulagen sind mehr als 10 Zentimeter Neuschnee möglich. Nach Westen hin und ganz im Norden können die Wolken auflockern. Die Höchsttemperatur liegt zwischen 0 und 4, im Westen bis 6 Grad. Im Bergland herrscht Dauerfrost. Der Wind weht mäßig bis frisch, an der See und in höheren Lagen teils stark böig aus Nordwesten. In der Nacht zum Sonntag gibt es weitere Schneeschauer, im Stau der Gebirge schneit es längere Zeit. Dabei besteht Glättegefahr. Es sind Tiefsttemperaturen zwischen +1 Grad in Nordseenähe und -7 Grad am Alpenrand zu erwarten. Der Wind wird stärker, im Bergland und an der Nordsee gibt es stürmische Böen, die in Hochlagen zu Schneeverwehungen führen.

Am Sonntag fällt weiterhin schauerartiger Schneeregen oder Schnee. Im Nordwesten und später im Norden gibt es meist Regen. Die Schneefallgrenze liegt um 400 Meter. An den Nordseiten der Gebirge sind länger andauernde Schneefälle und anfangs auch Schneeverwehungen zu erwarten. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 2 Grad an der Ostsee und am Alpenrand und um 7 Grad im Westen. Es weht ein mäßiger bis starker Nordwestwind, im Norden, Nordosten und im Bergland sind Sturmböen möglich. In der Nacht zum Montag fällt häufig Schnee, in tiefen Lagen im Westen sowie im Nordwesten Regen. Dort geht die Temperatur auf Werte um 0 Grad zurück. Sonst ist leichter, an den Alpen teils mäßiger Frost bis -6 Grad zu erwarten.

Quelle: Daeutscher Wetterdienst

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